In Gegensätzen miteinander - Beziehung im Sozialen pflegen

Forschungsprojekt „Persönliche Zukunftsplanung für Menschen mit Behinderung“

Seit September 2015 sind wir mit unserem Forschungsprojekt mit der Alanus Hochschule Mannheim, Frau Prof. Dr. Christiane Drechsler, unterwegs – Inklusionspartner, Mentoren und der Unterstützerkreis „Persönliche Zukunftsplanung bei der Freizeitgestaltung“

Wir suchen aktiv nach Realisations- und Konkretisierungsstrategien für Inklusion im Sozialen Raum. Seit 2009 gestalten wir die Bereiche Arbeit, Wohnen und Freizeit am LebensOrt Ahrensburg nach dem Grundprinzip vom „vertiefenden Verstehen“ und der „Forschung nach dem Wesentlichen“. Anlässlich verschiedener Zusammenkünfte und Fachtagungen entstand ein engerer Austausch mit der Andreas-Tobias-Kind-Stiftung und wir bekamen einen Zugang zur praxisnahen, wissenschaftlichen Begleitung.

Wir formierten einen Mentorenkreis von 4 Personen und warben für unser Projekt erfolgreich Geldmittel ein:„Wir möchten an der Entwicklung zukünftiger Konzepte mitarbeiten, bei denen es darum geht, die Behindertenhilfe zu denken und zu gestalten. Die Selbstbestimmung des Menschen mit Behinderung liegt uns am Herzen. Beziehungen können sinnorientierter gepflegt werden, wenn alle Menschen darum wissen und so mehr Lebendigkeit und Freude für jeden Einzelnen bringen. Die Erkenntnisse aus der persönlichen Zukunftsplanung werden unmittelbar in die Hilfeplangespräche – auch mit dem Kostenträger – einfließen. Sie werden mehr Selbstbestimmungskräfte des Menschen mit Behinderung verdeutlichen und den Eigen-Sinn eines Jeden stärken.“

Im Herbst 2015 schulten wir InklusionspartnerInnen und konnten im Januar 2016 mit der Beziehungsarbeit beginnen. 9 Betreute begaben sich mit Ihren InklusionspartnerInnen seither auf den Er-Forschungsweg zu ihren Bedürfnissen und Wünschen im Bereich Freizeit. Parallel gab es Befragungen, wie die Menschen bisher im Sozialraum ihre Freizeit leben und welche Wünsche sie haben.

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Forschungsprojekt
„Persönliche Zukunftsplanung bei der Freizeitgestaltung“

Am 24.06.2016 feiern wir unser Bergfest auf der Forschungsreise, die noch bis zum Januar 2017 weitergehen wird. Wir sind weiterhin sehr gespannt auf die vielen kleinen positiven Beziehungsmomente, die die teilnehmenden Person als sehr entwicklungs-fördernd erleben dürfen.
Bei Fragen zu diesem besonderen Projekt, können Sie mich gerne kontaktieren: Anke Brammmen, Tel. 04154 – 84 38 45, brammen@werkgemeinschaften.de.

Neben der Hermann Jülich Werkgemeinschaft e.V. unterstützen folgende Institutionen und Spendenaktionen das Modellprojekt „Persönliche Zukunftsplanung für Menschen mit Behinderung“:

  • Andreas-Tobias-Kind-Stiftung, Hamburg
  • GTS Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg e.V.
  • Michael Stiftung, Darmstadt
  • Software AG-Stiftung, Darmstadt
  • Crowdfunding

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