In Gegensätzen miteinander - Beziehung im Sozialen pflegen

Die Mitarbeiter der Holzwerkstatt sagen DANKE.

Das Jahr 2017 begann mit einer neuen Schleifmaschine. Wir haben unsere neue Breitbandschleifmaschine in Empfang genommen, die mit Hilfe einiger großzügiger Spender und aus Eigenmitteln der Holzwerkstatt angeschafft werden konnte. Der Abbau der alten und das Aufstellen der neuen Schleifmaschine wurde von den Werkstattbeschäftigten genauestens beobachtet und beaufsichtigt – damit ja nichts schiefgeht. Mit dieser Maschine ist es uns nun wieder möglich, die gewohnte Genauigkeit und Qualität unserer Produkte zu garantieren. Zwei bis vier Beschäftigte können gemeinsam an der Maschine arbeiten und dies – dank der vorhandenen Sicherheitseinrichtungen – weitgehend selbständig. Mit einer kleinen Werkstatt-Feier weihte die Kötheler Gemeinschaft den neuen Schleifautomat ein. Jeder konnte sich einen Eindruck von dieser tollen, neuen Maschine verschaffen und sie auch selbst einmal ausprobieren.

Wir bedanken uns bei allen, die diese Anschaffung möglich gemacht haben!

Das Team der Holzwerkstatt

Aufbau der neuen Schleifmaschine.

Der erste Test gelingt.

Einweihung der Schleifmaschine mit kleiner Werkstatt-Feier.

Fotoworkshop: Das Portrait, das DU und das ICH.

Von April bis Juli 2016 fand unter der Regie des Fotografen Dirk Pudwell ein Fotoworkshop in 10 Einheiten zu 1,5 Stunden mit 7 Teilnehmern – ausschließlich Menschen mit Behinderungen – aus und in Köthel statt.
Ziel war es, im Laufe des Workshops ein bewusstes Portrait von sich selbst oder jemand anderen zu fotografieren. Abwechselnd nahmen die Teilnehmer dabei die Rolle des Modells und des Fotografen ein, so dass nahezu alle Fotoergebnisse von den Kursteilnehmern stammen.
Diese besondere Art der Kontaktaufnahme förderte ihren Blick auf sich und andere Menschen und stärkte ihr Selbstbild: Wie wirke ich auf andere, wie sehe ich mich und wie möchte ich sein. Ein Spiel mit Mimik, Gestik und Körpersprache.
Spielerisch erlernten die Teilnehmer nebenbei den einfachen Umgang mit der Kameratechnik bzw. den routinierten Ablauf während eines Fotoshootings. Das führte während der Kurseinheiten zunehmend zu mehr Selbstbewusstsein und Spaß bei der Arbeit.

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Bildungsreise an die Mecklenburgische Seenplatte

4 Einrichtungen nutzten die diesjährige 3-tägige Bildungsreise Anfang Oktober, um Kontakte untereinander zu knüpfen und die Gegend an der Mecklenburgischen Seenplatte kennenzulernen. Insgesamt waren 33 Betreute und Betreuer aus Rondeshagen, Bliesdorf, Köthel und Hamfelde dabei, die in der Jugendherberge in Mirow ihr Quartier bezogen. Bei einem ersten Spaziergang lernten wir nicht nur die Liebesinsel in der Nähe kennen, sondern auch die Mitfahrer dieser Reise.

Stell Dir vor, Dein Hobby ist Teil Deines Berufes.

Mit der Aufforderung: „Bring Dich ein. Machs bei uns.“ werben „Die Robben Wulfsdorf“ (DRW) in den nächsten Wochen mit einer breit angelegten Kampagne rund um Ahrensburg und im Norden Hamburgs um Pflegefachkräfte zur Betreuung 13 junger Erwachsener für das neue Appartementhaus am Standort Ahrensburg-Wulfsdorf. Kampagnenschwerpunkt liegt auf der Anwerbung von Altenpflegern/-innen und Krankenschwestern/-pflegern, die oft gar nicht wissen, dass auch sie mit behinderten Menschen arbeiten können.

Im Gegensatz zum oftmals sehr stressigen, zeitintensiven und engterminierten Beruf der ambulanten Pflegekräfte besteht bei den Robben Wulfsdorf die Möglichkeit, den Joballtag gemeinsam mit den Betreuten freier zu gestalten und ein intensives, persönliches Kontaktverhältnis mit ihnen zu pflegen. So können Freizeitaktivitäten und Arbeiten, an deren Durchführung Mitarbeiter und Betreute gemeinsam Spaß finden, den Dienstplan bereichern.

Mit Plakaten, Flyern, Anzeigen, Fahrrad- und Autowerbung und einer Aktionswebsite hoffen die Mitarbeiter und Bewohner schnell neue Kollegen für das im Herbst fertig gewordene Haus zu finden.

Weitere Infos unter www.sattel-um.de oder direkt bei Anke Brammen.

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3 Motive aus der aktuellen Bewerberkampagne

5. Frauentag in Köthel

Toepferworkshop

Ergebnisse des Töpferworkshops

Am 2. Juli 2016 hat in Köthel der 5. Frauentag stattgefunden. 24 Frauen aus dem Niels-Stensen-Haus in Worphausen bei Bremen, vom Bauckhof Stütensen e.V. aus Rosche bei Uelzen, von ZusammenLeben e.V. aus HH-Bergstedt und vom LebensOrt Köthel haben sich an diesem Samstag zu dem spannenden Thema „Menschen in meinem Leben, Beziehung gestalten und pflegen“ getroffen und ausgetauscht. Es gab Gesprächskreise, Töpferkurse und Schauspielgruppen, und wir erlebten eine vielschichtige Auseinandersetzung und bereichernde Begegnungen. Zum Schluss der Tagung stand für alle fest: Wir wollen uns nächstes Jahr wiedertreffen!

Die Frauen von ZusammenLeben e.V. haben schon eine Einladung ausgesprochen.

Friederike Lekic

Forschungsprojekt „Persönliche Zukunftsplanung für Menschen mit Behinderung“

Seit September 2015 sind wir mit unserem Forschungsprojekt mit der Alanus Hochschule Mannheim, Frau Prof. Dr. Christiane Drechsler, unterwegs – Inklusionspartner, Mentoren und der Unterstützerkreis „Persönliche Zukunftsplanung bei der Freizeitgestaltung“

Wir suchen aktiv nach Realisations- und Konkretisierungsstrategien für Inklusion im Sozialen Raum. Seit 2009 gestalten wir die Bereiche Arbeit, Wohnen und Freizeit am LebensOrt Ahrensburg nach dem Grundprinzip vom „vertiefenden Verstehen“ und der „Forschung nach dem Wesentlichen“. Anlässlich verschiedener Zusammenkünfte und Fachtagungen entstand ein engerer Austausch mit der Andreas-Tobias-Kind-Stiftung und wir bekamen einen Zugang zur praxisnahen, wissenschaftlichen Begleitung.

Tagung Bad Hersfeld

Vom 19 – 21.05.2016 sind wir mit vier Bewohnern und zwei Betreuern von Köthel aus nach Bad Hersfeld, Hessen gefahren. Dort fand eine inklusiv organisierte Tagung unter dem Thema „ich stehe für mich selbst“ statt. In den Räumlichkeiten der Jugendherberge wurden insgesamt acht verschiedene Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen angeboten.

Nele T.: „Ich war in der grünen Gruppe, der Schreibwerkstatt. Ich habe dort gelernt, ein Ich-Tagebuch zu schreiben. In dem Ich-Tagebuch kann ich meine Gefühle und Wünsche festhalten. Für mich war die Tagung ein Riesenerfolg.“

Esther S.: „Meine Gruppe war gelb. Wir haben in unserer Gruppe viele Gespräche geführt. Ich habe Gesprächsarten wie zum Beispiel Vertrauensgespräche oder Streitgespräche kennengelernt. Es ist sehr wichtig, Menschen im Gespräch ausreden zu lassen und niemals auszulachen. Wir waren eine gemütliche Runde.“

Besuchen Sie unseren Online-Shop.

Unser Web-Shop ist online und bietet eine breite Auswahl an Artikeln aus unseren verschiedenen Werkstätten. Sie suchen ein Geschenk oder etwas für Ihre Küche oder Wohnung? Schauen Sie doch mal rein. Und wenn Sie etwas nicht finden, das Sie aber z.B. auf einem Marktstand von uns gesehen haben, so fragen Sie gern bei uns nach.
Mit wieviel Freude und Engagement unsere Werkstattmitarbeiter und Betreute diese nützlichen wie schönen Dinge herstellen, können Sie sich in diesem kleinen Film ansehen.
Viel Spaß.

Trittau Run: Warm machen für den 12. Hermann Jülich Lauf.

Blauer Himmel, strahlender Sonnenschein, applaudierende Fans und natürlich viele Laufbegeisterte. Dieses bunte Bild bot sich am 1. Mai beim „Trittau Run“ auf dem Schützenplatz in Trittau, bei dem auch ein Team der Hermann Jülich Werkgemeinschaft nicht fehlen durfte. Insgesamt sind 7 Bewohner und Mitarbeiter aus Köthel an der Startlinie des 5-km-Laufes angetreten. Die 5,8 km lange Laufstrecke führte über Waldwege durch das Hahnheider Waldgebiet. Nach gut 23 Minuten waren die ersten Läufer im Ziel. Nadja Lellau und Yuri Batlle holten die ersten beiden Plätze auf dieser Distanz für die Hermann Jülich Werkgemeinschaft. Nach 30 Minuten erreichte auch Tobias Krause, Bewohner am LebensOrt Köthel, die Zielgrade. Insgesamt war dieser sonnige Lauf-Sonntag ein voller Erfolg und sowohl bei den Läufern, als auch auf Seiten der zahlreichen Zuschauer war die Stimmung ausgelassen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Organisatoren des „Trittau Run“ für die gelungene Planung und Durchführung der Laufveranstaltung und für die Möglichkeit, noch einmal auf unsere Laufveranstaltung Ende Mai hinweisen zu dürfen. Bis dahin trainieren wir fleißig weiter und freuen uns darauf, am 28. Mai 2016 zum 12. Hermann Jülich Lauf in Köthel viele Läuferinnen und Läufer zu begrüßen.

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