In Gegensätzen miteinander - Beziehung im Sozialen pflegen

Fotoworkshop: Das Portrait, das DU und das ICH.

Von April bis Juli 2016 fand unter der Regie des Fotografen Dirk Pudwell ein Fotoworkshop in 10 Einheiten zu 1,5 Stunden mit 7 Teilnehmern – ausschließlich Menschen mit Behinderungen – aus und in Köthel statt.
Ziel war es, im Laufe des Workshops ein bewusstes Portrait von sich selbst oder jemand anderen zu fotografieren. Abwechselnd nahmen die Teilnehmer dabei die Rolle des Modells und des Fotografen ein, so dass nahezu alle Fotoergebnisse von den Kursteilnehmern stammen.
Diese besondere Art der Kontaktaufnahme förderte ihren Blick auf sich und andere Menschen und stärkte ihr Selbstbild: Wie wirke ich auf andere, wie sehe ich mich und wie möchte ich sein. Ein Spiel mit Mimik, Gestik und Körpersprache.
Spielerisch erlernten die Teilnehmer nebenbei den einfachen Umgang mit der Kameratechnik bzw. den routinierten Ablauf während eines Fotoshootings. Das führte während der Kurseinheiten zunehmend zu mehr Selbstbewusstsein und Spaß bei der Arbeit.

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Bildungsreise an die Mecklenburgische Seenplatte

4 Einrichtungen nutzten die diesjährige 3-tägige Bildungsreise Anfang Oktober, um Kontakte untereinander zu knüpfen und die Gegend an der Mecklenburgischen Seenplatte kennenzulernen. Insgesamt waren 33 Betreute und Betreuer aus Rondeshagen, Bliesdorf, Köthel und Hamfelde dabei, die in der Jugendherberge in Mirow ihr Quartier bezogen. Bei einem ersten Spaziergang lernten wir nicht nur die Liebesinsel in der Nähe kennen, sondern auch die Mitfahrer dieser Reise.

Stell Dir vor, Dein Hobby ist Teil Deines Berufes.

Mit der Aufforderung: „Bring Dich ein. Machs bei uns.“ werben „Die Robben Wulfsdorf“ (DRW) in den nächsten Wochen mit einer breit angelegten Kampagne rund um Ahrensburg und im Norden Hamburgs um Pflegefachkräfte zur Betreuung 13 junger Erwachsener für das neue Appartementhaus am Standort Ahrensburg-Wulfsdorf. Kampagnenschwerpunkt liegt auf der Anwerbung von Altenpflegern/-innen und Krankenschwestern/-pflegern, die oft gar nicht wissen, dass auch sie mit behinderten Menschen arbeiten können.

Im Gegensatz zum oftmals sehr stressigen, zeitintensiven und engterminierten Beruf der ambulanten Pflegekräfte besteht bei den Robben Wulfsdorf die Möglichkeit, den Joballtag gemeinsam mit den Betreuten freier zu gestalten und ein intensives, persönliches Kontaktverhältnis mit ihnen zu pflegen. So können Freizeitaktivitäten und Arbeiten, an deren Durchführung Mitarbeiter und Betreute gemeinsam Spaß finden, den Dienstplan bereichern.

Mit Plakaten, Flyern, Anzeigen, Fahrrad- und Autowerbung und einer Aktionswebsite hoffen die Mitarbeiter und Bewohner schnell neue Kollegen für das im Herbst fertig gewordene Haus zu finden.

Weitere Infos unter www.sattel-um.de oder direkt bei Anke Brammen.

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3 Motive aus der aktuellen Bewerberkampagne

5. Frauentag in Köthel

Toepferworkshop

Ergebnisse des Töpferworkshops

Am 2. Juli 2016 hat in Köthel der 5. Frauentag stattgefunden. 24 Frauen aus dem Niels-Stensen-Haus in Worphausen bei Bremen, vom Bauckhof Stütensen e.V. aus Rosche bei Uelzen, von ZusammenLeben e.V. aus HH-Bergstedt und vom LebensOrt Köthel haben sich an diesem Samstag zu dem spannenden Thema „Menschen in meinem Leben, Beziehung gestalten und pflegen“ getroffen und ausgetauscht. Es gab Gesprächskreise, Töpferkurse und Schauspielgruppen, und wir erlebten eine vielschichtige Auseinandersetzung und bereichernde Begegnungen. Zum Schluss der Tagung stand für alle fest: Wir wollen uns nächstes Jahr wiedertreffen!

Die Frauen von ZusammenLeben e.V. haben schon eine Einladung ausgesprochen.

Friederike Lekic

Forschungsprojekt „Persönliche Zukunftsplanung für Menschen mit Behinderung“

Seit September 2015 sind wir mit unserem Forschungsprojekt mit der Alanus Hochschule Mannheim, Frau Prof. Dr. Christiane Drechsler, unterwegs – Inklusionspartner, Mentoren und der Unterstützerkreis „Persönliche Zukunftsplanung bei der Freizeitgestaltung“

Wir suchen aktiv nach Realisations- und Konkretisierungsstrategien für Inklusion im Sozialen Raum. Seit 2009 gestalten wir die Bereiche Arbeit, Wohnen und Freizeit am LebensOrt Ahrensburg nach dem Grundprinzip vom „vertiefenden Verstehen“ und der „Forschung nach dem Wesentlichen“. Anlässlich verschiedener Zusammenkünfte und Fachtagungen entstand ein engerer Austausch mit der Andreas-Tobias-Kind-Stiftung und wir bekamen einen Zugang zur praxisnahen, wissenschaftlichen Begleitung.

Tagung Bad Hersfeld

Vom 19 – 21.05.2016 sind wir mit vier Bewohnern und zwei Betreuern von Köthel aus nach Bad Hersfeld, Hessen gefahren. Dort fand eine inklusiv organisierte Tagung unter dem Thema „ich stehe für mich selbst“ statt. In den Räumlichkeiten der Jugendherberge wurden insgesamt acht verschiedene Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen angeboten.

Nele T.: „Ich war in der grünen Gruppe, der Schreibwerkstatt. Ich habe dort gelernt, ein Ich-Tagebuch zu schreiben. In dem Ich-Tagebuch kann ich meine Gefühle und Wünsche festhalten. Für mich war die Tagung ein Riesenerfolg.“

Esther S.: „Meine Gruppe war gelb. Wir haben in unserer Gruppe viele Gespräche geführt. Ich habe Gesprächsarten wie zum Beispiel Vertrauensgespräche oder Streitgespräche kennengelernt. Es ist sehr wichtig, Menschen im Gespräch ausreden zu lassen und niemals auszulachen. Wir waren eine gemütliche Runde.“