In Gegensätzen miteinander - Beziehung im Sozialen pflegen

Das Projekt „Inklusionszufall“ – neu mit Videobeitrag

 

Inklusion gehört gegenwärtig zu den gesellschaftlich, sozial- und bildungspolitisch relevanten Themen. Soll Inklusion für gesellschaftliche Transformationsprozesse sinnvoll und kritisch verwendet werden, ist nicht „Einschluss in Bestehendes“, sondern „Zusammenschluss von Vielfalt“ gemeint. Konsequenterweise führen Inklusionsprozesse zu fundamentalen Veränderungen gesellschaftlicher und speziell auch institutioneller Gefüge; sie brechen vor allem die herkömmliche, normierende Logik auf, die sich auf Faktoren wie Erwerbsarbeit und Leistungsfähigkeit konzentriert. Ebenso besteht in Institutionen Unsicherheit darüber, wie sich der Inklusionsanspruch unter derzeitigen Voraussetzungen überhaupt verwirklichen lässt bzw. welche Bedingungen dafür zu schaffen sind.

Der Einsatz künstlerischer Intervention – so die Ausgangsthese – eignet sich in besonderem Maße für die Entwicklung und Erprobung inklusiver Begegnungen. Um grundlegende Erfahrungen im Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit zu sammeln und um uneingeschränkte Teilhabe aller Menschen durch die Mittel der Kunst zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund fand ein Projekt mit dem Namen „Inklusionszufall“ statt, bei dem die Möglichkeiten und Grenzen einer nachhaltigen inklusiven Atelierarbeit genauer erkundet und  miteinander erprobt sowie Räume geschaffen wurden, die Inklusion in der Praxis möglich machen.

Stell Dir vor, Dein Hobby ist Teil Deines Berufes.

Mit der Aufforderung: „Bring Dich ein. Machs bei uns.“ werben „Die Robben Wulfsdorf“ (DRW) in den nächsten Wochen mit einer breit angelegten Kampagne rund um Ahrensburg und im Norden Hamburgs um Pflegefachkräfte zur Betreuung 13 junger Erwachsener für das neue Appartementhaus am Standort Ahrensburg-Wulfsdorf. Kampagnenschwerpunkt liegt auf der Anwerbung von Altenpflegern/-innen und Krankenschwestern/-pflegern, die oft gar nicht wissen, dass auch sie mit behinderten Menschen arbeiten können.

Im Gegensatz zum oftmals sehr stressigen, zeitintensiven und engterminierten Beruf der ambulanten Pflegekräfte besteht bei den Robben Wulfsdorf die Möglichkeit, den Joballtag gemeinsam mit den Betreuten freier zu gestalten und ein intensives, persönliches Kontaktverhältnis mit ihnen zu pflegen. So können Freizeitaktivitäten und Arbeiten, an deren Durchführung Mitarbeiter und Betreute gemeinsam Spaß finden, den Dienstplan bereichern.

Mit Plakaten, Flyern, Anzeigen, Fahrrad- und Autowerbung und einer Aktionswebsite hoffen die Mitarbeiter und Bewohner schnell neue Kollegen für das im Herbst fertig gewordene Haus zu finden.

Weitere Infos unter www.sattel-um.de oder direkt bei Anke Brammen.

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3 Motive aus der aktuellen Bewerberkampagne

Forschungsprojekt „Persönliche Zukunftsplanung für Menschen mit Behinderung“

Seit September 2015 sind wir mit unserem Forschungsprojekt mit der Alanus Hochschule Mannheim, Frau Prof. Dr. Christiane Drechsler, unterwegs – Inklusionspartner, Mentoren und der Unterstützerkreis „Persönliche Zukunftsplanung bei der Freizeitgestaltung“

Wir suchen aktiv nach Realisations- und Konkretisierungsstrategien für Inklusion im Sozialen Raum. Seit 2009 gestalten wir die Bereiche Arbeit, Wohnen und Freizeit am LebensOrt Ahrensburg nach dem Grundprinzip vom „vertiefenden Verstehen“ und der „Forschung nach dem Wesentlichen“. Anlässlich verschiedener Zusammenkünfte und Fachtagungen entstand ein engerer Austausch mit der Andreas-Tobias-Kind-Stiftung und wir bekamen einen Zugang zur praxisnahen, wissenschaftlichen Begleitung.

Besuchen Sie unseren Online-Shop.

Unser Web-Shop ist online und bietet eine breite Auswahl an Artikeln aus unseren verschiedenen Werkstätten. Sie suchen ein Geschenk oder etwas für Ihre Küche oder Wohnung? Schauen Sie doch mal rein. Und wenn Sie etwas nicht finden, das Sie aber z.B. auf einem Marktstand von uns gesehen haben, so fragen Sie gern bei uns nach.
Mit wieviel Freude und Engagement unsere Werkstattmitarbeiter und Betreute diese nützlichen wie schönen Dinge herstellen, können Sie sich in diesem kleinen Film ansehen.
Viel Spaß.