In Gegensätzen miteinander - Beziehung im Sozialen pflegen

Das Projekt „Inklusionszufall“ – neu mit Videobeitrag

Inklusion gehört gegenwärtig zu den gesellschaftlich, sozial- und bildungspolitisch relevanten Themen. Soll Inklusion für gesellschaftliche Transformationsprozesse sinnvoll und kritisch verwendet werden, ist nicht „Einschluss in Bestehendes“, sondern „Zusammenschluss von Vielfalt“ gemeint. Konsequenterweise führen Inklusionsprozesse zu fundamentalen Veränderungen gesellschaftlicher und speziell auch institutioneller Gefüge; sie brechen vor allem die herkömmliche, normierende Logik auf, die sich auf Faktoren wie Erwerbsarbeit und Leistungsfähigkeit konzentriert. Ebenso besteht in Institutionen Unsicherheit darüber, wie sich der Inklusionsanspruch unter derzeitigen Voraussetzungen überhaupt verwirklichen lässt bzw. welche Bedingungen dafür zu schaffen sind.

Der Einsatz künstlerischer Intervention – so die Ausgangsthese – eignet sich in besonderem Maße für die Entwicklung und Erprobung inklusiver Begegnungen. Um grundlegende Erfahrungen im Umgang mit Vielfalt und Verschiedenheit zu sammeln und um uneingeschränkte Teilhabe aller Menschen durch die Mittel der Kunst zu ermöglichen. Vor diesem Hintergrund fand ein Projekt mit dem Namen „Inklusionszufall“ statt, bei dem die Möglichkeiten und Grenzen einer nachhaltigen inklusiven Atelierarbeit genauer erkundet und  miteinander erprobt sowie Räume geschaffen wurden, die Inklusion in der Praxis möglich machen.

Alles lief gut. Beim Trittau RUN am 1.5.17.

Hamfelder (im Team „Sport für alle“ im TSV Trittau) und Kötheler (im Team „Kötheler Laufgruppe“)  Mitarbeiter und Betreute nahmen erneut am Volkslauf „Trittau RUN für Jedermann 2017“ mit insgesamt 630 Teilnehmern am 1. Mai 2017 teil und besetzten wie im vorigen Jahr wieder die vordersten Plätze in unterschiedlichen Kategorien.
Schnellste Frau auf 5 km war Nadja Lellau von der Kötheler Laufgruppe und mit 20:01 Min. Dritte von insgesamt 223 Läufern auf dieser Strecke.

Rad Event 2017 in Hamfelde

Unser Rad Event war trotz schlechten Wetters wieder ein echtes Highlight. Wer nicht dabei sein konnte, findet in der Galerie ein paar aktuelle Bilder.

„Zum sechsten Mal starteten beim Radrennen in Hamfelde Menschen mit und ohne Behinderungen. Und dabei geht es nicht in erster Linie um den Sieg, sondern ums Dabeisein.“

„Inklusion braucht Aktion“ sagten sich Anke Brammen, Leiterin am Einrichtungsplatz Hamfelde, und Andreas Gosch, Teamleiter der Radprofis vom „Team Hamfelder Hof“. So riefen sie vor sechs Jahren die inklusive Radveranstaltung „Rund um Hamfelde“ ins Leben, die ganz neue Maßstäbe für gelebte Inklusion setzt.

Meine BFD-Zeit in Köthel. Von Alex Huffman.


Alex Huffmann, BFDler von 8/2015 bis 1/2017

Mir war schon immer bewusst, dass ich ein Jahr von meiner Jugend in Deutschland verbringen möchte. Ich komme aus Ungarn, aber ich habe Verwandte in Deutschland und in den USA. Eine Freundin von mir aus Deutschland hat mir über die Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners erzählt und wie ich ein Jahr in Deutschland ein Freiwilligendienst (BFD) machen könnte. Ich habe mich beworben und als es soweit war, habe ich mir Köthel unter anderem auch als mögliche Einsatzstelle ausgesucht. Aus Köthel habe ich das “Okay” bekommen, und im Mai wusste ich, wo es ab August weiter geht.
Mitte August bin ich nach Deutschland gereist, erst nach Frankfurt zum Seminar, dann weiter nach Hamburg. In Köthel wurde ich von allen ganz herzlich begrüßt und ich habe mich vom ersten Tag zuhause gefühlt.

Kötheler geben 200 % … Köthel Alaaf und Helau!

… am Rosenmontag wurde wieder ein rauschendes Fest im Saal der Einrichtung gefeiert. Unter dem Motto „Magischer Bahnhof“ fanden viele magische Kreaturen, Hexen, Zauberer, aber auch Gleisarbeiter und Krankenschwestern ihren Weg in die Karnevals Location der Einrichtung. Der Saal, mystisch-magisch in ein Gleis verwandelt, war Ort der Feierlichkeiten. Die Stimmung war von Anfang an auf dem Höhepunkt und steigerte sich noch über die Stunden. Es wurde getanzt bis kein Karnevalist mehr auf seinem Stuhl sitzen bleiben konnte. Unter afrikanischer Anleitung bebte das Gleis. Zur Stärkung gab es Burger mit Pommes auf 5 Sterne Niveau.
Fazit zum diesjährigen Karneval: „Wir können mit jeder Karnevalsparty aus dem Rheinland mithalten, Köthel Alaaf und Helau!“

Die Mitarbeiter der Holzwerkstatt sagen DANKE.

Das Jahr 2017 begann mit einer neuen Schleifmaschine. Wir haben unsere neue Breitbandschleifmaschine in Empfang genommen, die mit Hilfe einiger großzügiger Spender und aus Eigenmitteln der Holzwerkstatt angeschafft werden konnte. Der Abbau der alten und das Aufstellen der neuen Schleifmaschine wurde von den Werkstattbeschäftigten genauestens beobachtet und beaufsichtigt – damit ja nichts schiefgeht. Mit dieser Maschine ist es uns nun wieder möglich, die gewohnte Genauigkeit und Qualität unserer Produkte zu garantieren. Zwei bis vier Beschäftigte können gemeinsam an der Maschine arbeiten und dies – dank der vorhandenen Sicherheitseinrichtungen – weitgehend selbständig. Mit einer kleinen Werkstatt-Feier weihte die Kötheler Gemeinschaft den neuen Schleifautomat ein. Jeder konnte sich einen Eindruck von dieser tollen, neuen Maschine verschaffen und sie auch selbst einmal ausprobieren.

Wir bedanken uns bei allen, die diese Anschaffung möglich gemacht haben!

Das Team der Holzwerkstatt

Aufbau der neuen Schleifmaschine.

Der erste Test gelingt.

Einweihung der Schleifmaschine mit kleiner Werkstatt-Feier.

Fotoworkshop: Das Portrait, das DU und das ICH.

Von April bis Juli 2016 fand unter der Regie des Fotografen Dirk Pudwell ein Fotoworkshop in 10 Einheiten zu 1,5 Stunden mit 7 Teilnehmern – ausschließlich Menschen mit Behinderungen – aus und in Köthel statt.
Ziel war es, im Laufe des Workshops ein bewusstes Portrait von sich selbst oder jemand anderen zu fotografieren. Abwechselnd nahmen die Teilnehmer dabei die Rolle des Modells und des Fotografen ein, so dass nahezu alle Fotoergebnisse von den Kursteilnehmern stammen.
Diese besondere Art der Kontaktaufnahme förderte ihren Blick auf sich und andere Menschen und stärkte ihr Selbstbild: Wie wirke ich auf andere, wie sehe ich mich und wie möchte ich sein. Ein Spiel mit Mimik, Gestik und Körpersprache.
Spielerisch erlernten die Teilnehmer nebenbei den einfachen Umgang mit der Kameratechnik bzw. den routinierten Ablauf während eines Fotoshootings. Das führte während der Kurseinheiten zunehmend zu mehr Selbstbewusstsein und Spaß bei der Arbeit.

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Bildungsreise an die Mecklenburgische Seenplatte

4 Einrichtungen nutzten die diesjährige 3-tägige Bildungsreise Anfang Oktober, um Kontakte untereinander zu knüpfen und die Gegend an der Mecklenburgischen Seenplatte kennenzulernen. Insgesamt waren 33 Betreute und Betreuer aus Rondeshagen, Bliesdorf, Köthel und Hamfelde dabei, die in der Jugendherberge in Mirow ihr Quartier bezogen. Bei einem ersten Spaziergang lernten wir nicht nur die Liebesinsel in der Nähe kennen, sondern auch die Mitfahrer dieser Reise.